Freitag, 15. Dezember 2017

Ein Fahrrad durch Ratenzahlung finanzieren

Ein Fahrrad zu kaufen, ist in den meisten Fällen eine nicht ganz billige Angelegenheit. Kein Wunder also auch, dass viele Menschen das Fahrrad nicht immer sofort in bar bezahlen können. In diesen Fällen bieten aber mittlerweile viele Händler und auch die Shops im Internet eine Kooperation mit Banken an, über die das Fahrrad auch finanziert werden kann.

Der Ablauf ist dabei besonders einfach geregelt. Im Internet löst man z. B. seine Bestellung aus und wenn man die Zahlungsart auswählen soll, gibt man einfach Finanzkauf an. Danach wird man über einen Link direkt zum Angebot der jeweiligen Partnerbank weiter geleitet. Oftmals sind dann in der Eingabemaske bereits die wichtigsten Daten, wie der Finanzierungsbetrag und das jeweils gewünschte Modell bereits eingetragen.

Der Käufer muss dann nur noch seine persönlichen Angaben ergänzen, wie Anschrift, Einkommen usw. Durch die Bank wird dann die Kreditwürdigkeit geprüft und der Käufer erhält einen vorläufigen Bescheid. In diesem werden dann auch gleich die noch notwendigen Unterlagen für die endgültige Kreditentscheidung angefordert. Diese muss der Käufer dann noch an die Bank schicken und wird innerhalb kurzer Zeit informiert, ob der Kredit gewährt wird. Ist dies der Fall, wird das Fahrrad direkt ausgeliefert. Sollte die Finanzierung, z. B. aufgrund einer unzureichenden Bonität nicht gewährt werden können, so wird auch die Bestellung beim Händler automatisch gelöscht. So gehen weder Käufer noch Verkäufer irgendwelche Risiken beim Kauf des neuen Fahrrads ein.

Bevor man sich jedoch für diese, zugegeben, besonders einfach Lösung entscheidet, sollte man sich die Konditionen der Partnerbank einmal genauer anschauen. In einigen Fällen sind die Zinssätze, die hier verlangt werden, doch vergleichsweise hoch und man würde mit einem Kleinkredit bei der eigenen Hausbank unter Umständen günstiger fahren. Auch sollte man sich überlegen, ob man den gesamten Betrag für das neue Fahrrad nicht evtl. innerhalb weniger Monate zusammen sparen kann. In diesem Fall profitiert man von den nicht anfallenden Zinsen. Allerdings ist dies natürlich nur dann möglich, wenn das Fahrrad nicht unbedingt sofort benötigt wird.

In allen anderen Fällen sollte man eben doch durchrechnen, ob der Kredit von der Hausbank oder von der Partnerbank des Händlers günstiger ist. Oft kann man auch im Verwandtenkreis nach einem Darlehen fragen. Generell wird aber das erworbene Fahrrad erst einmal Eigentum der Bank bleiben, bis der Kredit vollständig getilgt ist. Es dient bis dahin dann sozusagen als Sicherheit für die Bank und kann im Falle eines Zahlungsverzuges auch zwangsverwertet werden.
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