Montag, 25. März 2019

Beamtenkredit als günstige Finanzierungsalternative

Neben diversen Standardkrediten, die von nahezu allen Banken angeboten werden, gibt es auch noch spezielle Darlehen, die sich durch besondere Eigenschaften auszeichnen. Zu den standardisierten Finanzierungsformen gehören in erster Linie der Baukredit, der Ratenkredit sowie der Dispositionskredit. Darüber hinaus bieten Kreditinstitute diverse Spezialkredite an, die sich beispielsweise dadurch auszeichnen, dass sie sich explizit an eine bestimmte Kundengruppe richten. Dabei kann es sich beispielsweise um Kredite für Auszubildende, um Unternehmensdarlehen oder auch um Beamtendarlehen handeln.

Beamtenkredite sind bei den angesprochenen Kunden besonders beliebt, da sie sich meistens durch einen sehr günstigen Zinssatz auszeichnen können. Darüber hinaus gibt es noch weitere spezielle Eigenschaften, welche Beamtendarlehen zu ganz besonderen Krediten machen. Am Namen lässt sich bereits ableiten, für welche Kundengruppen Beamtenkredite in der Praxis überhaupt infrage kommen. An erster Stelle sind demnach die Beamten zu nennen, welche die Möglichkeit haben, solche Darlehen in Anspruch zu nehmen. Die meisten Banken fassen den Begriff allerdings noch etwas weiter und geben neben Beamten auch Angestellten im öffentlichen Dienst die Gelegenheit, von diesen günstigen Finanzierungen zu profitieren. Solche Darlehen an Beamte und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes werden in aller Regel nicht wie gewöhnliche Ratenkredite verwendet, sondern stellen oftmals einen wichtigen Teil einer Immobilienfinanzierung dar. Typisch für Beamtenkredite ist, dass die Darlehenssummen im Vergleich zu normalen Ratenkrediten vergleichsweise hoch sind, auch wenn es auf der anderen Seite natürlich möglich ist, ein Beamtendarlehen beispielsweise über 10.000 Euro aufzunehmen.

Meistens stellt der Beamtenkredit für den jeweiligen Kreditnehmer allerdings eine günstige Alternative zum Hypothekendarlehen dar oder wird als Teil in eine Baufinanzierung eingebunden. Ein wesentliches Merkmal besteht bei den Beamtenkrediten aus den günstigen Zinsen, die der Kreditnehmer zu zahlen hat. Die niedrigen Zinssätze kommen aufgrund der großen Bonität zustande, über die nahezu alle Beamte und auch Mitarbeiter im öffentlichen Dienst automatisch verfügen. Ausgehend davon, dass sich in der SCHUFA keine negativen Einträge befinden, ist die Kreditwürdigkeit von Beamten deshalb so hoch, weil sie als unkündbar gelten und daher über ein sehr sicheres Gehalt verfügen. Neben dem günstigen Zinssatz gibt es noch eine weitere Haupteigenschaft, durch die sich Beamtendarlehen auszeichnen können. Bei Krediten dieser Art handelt es sich nämlich um sogenannte endfällige Darlehen. Für den Kreditnehmer heißt das, dass er während der Laufzeit nur Zinsen zahlen muss, während die Tilgung bis zum Ende der vereinbarten Darlehenslaufzeit ausgesetzt wird. Bei Fälligkeit des Kredites ist der Kreditnehmer dann dazu verpflichtet, die Tilgung sofort und in einer Summe vorzunehmen.
 
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