Freitag, 23. August 2019

Hausfrauendarlehen für Frauen ohne Einkommen

Es gib in Deutschland viele Millionen Verbraucher, die bereits ein oder mehrere Kredite genutzt haben oder aktuell ein Darlehen bedienen. Grundsätzlich vergeben Banken Kredite allerdings nur unter der Voraussetzung, dass Kunden über eine ausreichende Bonität verfügen. Neben der SCHUFA-Auskunft ist das vorhandene Einkommen ein entscheidender Faktor, wenn es um eine hohe Kreditwürdigkeit geht. Nun gibt es allerdings durchaus nicht wenige Personen, die nur über ein geringes oder über gar kein Einkommen verfügen. Zu nennen sind an dieser Stelle beispielsweise Geringverdiener, Studenten oder auch Hausfrauen.

Eigentlich müsste man annehmen, dass beispielsweise Hausfrauen von keiner Bank einen Kredit erhalten würden, weil sie eben über kein Einkommen verfügen. Trotzdem gibt es sogenannte Hausfrauendarlehen, die von manchen Anbietern zur Verfügung gestellt werden. Bei einem Hausfrauendarlehen handelt es sich um einen Kredit, der sich speziell an Hausfrauen richtet. Zwar hat die Bezeichnung Hausfrauenkredit einen etwas negativen Beigeschmack, jedoch handelt es sich in der Praxis um gewöhnliche Kredite, die sich nur an eine bestimmte Zielgruppe richten. Hausfrauen haben als Kreditnehmerinnen allerdings den Nachteil, dass sie in aller Regel über kein Einkommen verfügen. Manche Frauen üben zwar eine Nebentätigkeit aus, jedoch würde diese in den meisten Fällen nicht ausreichen, um davon einen Kredit abzuzahlen. Daher stellt sich durchaus die Frage, auf welcher Basis Hausfrauenkredite vergeben werden können, wenn das Einkommen als Sicherheit entfällt.

Die meisten Anbieter handhaben es bei Hausfrauenkrediten so, dass der jeweilige Ehemann als Mitantragsteller verpflichtet wird. In der Regel ist davon auszugehen, dass der Ehepartner über ein geregeltes Einkommen verfügt, sodass dies für die Bank ausreichend ist, um den Kredit abzusichern. In den weitaus meisten Fällen ist die Hausfrau also nicht die alleinige Kreditnehmerin, sondern der Ehepartner wird direkt mitverpflichtet. Ist dies seitens der Kundin nicht gewünscht, so besteht eine Alternative darin, Sicherheiten zu stellen. Verfügt die Hausfrau beispielsweise über Sparguthaben oder ein Wertpapierdepot, so lassen sich die Gelder bzw. Wertpapiere an die kreditgebende Bank verpfänden, was normalerweise als Kreditsicherheit ausreichend ist.
 
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