Montag, 20. Mai 2024

Beiträge zur Studenten-Krankenversicherung im Vergleich

In Deutschland gibt es rund zehn Millionen Bürger, die vom Grundsatz her frei zwischen einer gesetzlichen und privaten Krankenversicherung entscheiden können. Während die weitaus meisten Arbeitnehmer per Gesetz an die gesetzliche Krankenversicherung gebunden sind, gibt es auch einige abhängig Beschäftigte, die sich für eine private Krankenversicherung entscheiden können. Dies ist immer dann möglich, falls das Bruttojahreseinkommen eine gewisse Grenze übersteigt. Unabhängig vom Einkommen gibt es aber noch weitere Personengruppen, die sich ebenfalls frei zwischen gesetzlicher und privater Versicherung entscheiden können.

Dazu zählen in erster Linie Beamte, Selbstständige, Freiberufler und auch Studenten. Somit stellt sich für alle Studienbeginner in der Praxis häufig die Frage, ob die Versicherung in der gesetzlichen oder in einer privaten Krankenversicherung die bessere Alternative ist. Vom zu zahlenden Beitrag her gibt es keine besonders großen Unterschiede zwischen den zwei Krankenversicherungssystemen. Sowohl bei der gesetzlichen als auch bei der privaten Krankenversicherung ist es so, dass Studenten sich zu einem relativ günstigen Monatsbeitrag versichern können. Dieser liegt in aller Regel deutlich unterhalb von 100 Euro, sodass Studenten in aller Regel keine größeren Probleme haben, die Beiträge zur Krankenversicherung aufzubringen. Allerdings sollten natürlich trotzdem die zahlreichen Angebote in diesem Bereich miteinander verglichen werden, denn für Studenten machen zehn oder 20 Euro im Monat durchaus einen nicht geringen Unterschied aus. Wer sich für eine private Krankenversicherung entscheiden möchte, der sollte in diesem Zusammenhang allerdings wissen, dass man als Student nicht mit extrem guten Leistungen rechnen kann, wie es beispielsweise bei Selbstständigen der Fall ist, die sich für mehr als den Basistarif entscheiden können.

Meistens bieten die privaten Krankenversicherer spezielle Studententarife an, die von den Leistungen her nicht selten nahezu identisch mit denen der gesetzlichen Krankenversicherung sind. Es gibt auf der anderen Seite aber auch durchaus einige private Krankenversicherungen, die bei Studententarifen etwas mehr Leistungen als die GKV anbieten können. Auch hier sollte daher im Einzelfall untersucht werden, welche Leistungen der jeweilige Tarif beinhaltet. Grundsätzlich gibt es keine pauschale Aussage dazu, ob für Studenten die gesetzliche oder private Krankenversicherung die beste Alternative ist. Es hängt auch von den Vorstellungen und Bedürfnissen der einzelnen Studenten ab, welche Variante der Krankenversicherung letztendlich die bessere Entscheidung ist. Darüber hinaus kommt es natürlich im individuellen Fall ebenso darauf an, ob die gesetzliche oder private Krankenversicherung den günstigeren Beitrag beinhaltet. Für Studenten mit Vorerkrankungen wird die GKV meistens die bessere Variante sein, da hier der Gesundheitszustand keine Rolle spielt. Wer bereits Familie hat und beispielsweise die Ehefrau oder ein Kind mitversichern möchte, der wird ebenfalls in der gesetzlichen Krankenversicherung den besseren Weg sehen.
 
© copyright 2006 - by piloh.de
^