Freitag, 25. Mai 2018

Günstige Finanzierung über einen Konsumentenkredit

Gerade für Privatkunden werden heute von den Banken zahlreiche Finanzierungsmöglichkeiten angeboten. Zu den bekanntesten Darlehen und Kreditlinien gehören vor allem der Dispositionskredit und der Ratenkredit. Diese zwei Kredite, vor allem aber der Ratenkredit, werden oftmals auch unter der Bezeichnung Konsumentenkredit zusammengefasst. Mit einem Konsumentenkredit ist im erweiterten Sinne jedes Darlehen gemeint, welches dem Kunden zur Finanzierung von Konsumausgaben dient. Das kann zum Beispiel ein Autokredit sein, ein Urlaubsdarlehen oder eben ein ganz normaler Ratenkredit, der zum Beispiel zur Finanzierung der neuen Wohnzimmereinrichtung genutzt wird.

Im engeren Sinne meinen die Banken hingegen nur den Ratenkredit, wenn von einem Konsumentenkredit gesprochen wird. Die Finanzierung über einen Konsumentenkredit in Form eines Ratenkredites ist relativ einfach und stellt sich für den Kunden sehr transparent dar. Die Konsumentenkredite werden meistens zwischen einem Betrag von 3.000 und 50.000 Euro vergeben. Es gibt aber auch spezielle Ratenkredite, die schon ab 500 oder 1.000 Euro nutzbar sind und als Kleinkredite bezeichnet werden. Vielfach wird der Ratenkredit als Blankokredit vergeben. Gerade bei höheren Kreditsummen jenseits der 20.000 Euro ist es aber auch durchaus üblich, dass die Bank eine Sicherheit fordert. Dabei kann es sich zum Beispiel um eine Bürgschaft handeln oder der Kreditnehmer besitzt Sparguthaben oder Wertpapierguthaben, die an den Kreditgeber verpfändet werden können. Nicht nur bei den möglichen Darlehenssummen, sondern auch bei den Laufzeiten ist die Spannbreite bei den Konsumentenkrediten relativ groß.

So reichen die Kreditlaufzeiten beim Ratenkredit oftmals von sechs oder zwölf Monaten bis hin zu sechs oder sieben Jahren. Eine Besonderheit des Ratenkredites ist, dass es keine Tilgungsverrechnung gibt, wie es zum Beispiel beim Immobiliendarlehen der Fall ist. Für den Kunden stellt diese Tatsache natürlich einen Nachteil dar, denn die Zinsen werden von der anfänglichen Darlehenssumme berechnet, sodass die schon erfolgte Tilgung nicht berücksichtigt wird. Was die Höhe der Zinsen angeht, so gibt es große Unterschiede zwischen den Kreditgebern. Grundsätzlich kann zwischen einem bonitätsabhängigen und einem bonitätsunabhängigen Zinssatz unterschieden werden. Beim bonitätsunabhängigen Zinssatz richtet sich dessen Höhe meistens nach der Darlehenssumme und nach der gewählten Laufzeit. Dies ist auch beim bonitätsabhängigen Zinssatz der Fall, nur dass hier auch noch die Kreditwürdigkeit des Kunden eine Rolle spielt. Je besser die Bonität des Kunden ist, desto niedriger ist der Kreditzins, der im Zuge der Monatsraten gezahlt werden muss.
 
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