Sonntag, 19. August 2018

Renditemöglichkeiten der Geldanlage in eine Gewerbeimmobilie

Es gibt heute viele Möglichkeiten, auf welche Art und Weise die Anleger am Kapitalmarkt einen Ertrag erzielen können. Auf der einen Seite gibt es natürlich viele klassische Geldanlagen, die schon seit Jahrzehnten existieren. Dazu gehören zum Beispiel Spareinlagen, Festgelder, Aktien und Fonds. Auf der anderen Seite sind von Zeit zu Zeit andere Anlageformen im Fokus, die ebenfalls als Anlageform geeignet sind. Eine dieser Alternativen, die gerade jetzt von vielen Experten genannt werden, sind die Immobilien. Einerseits wird empfohlen, das eigene Heim als spätere Altersvorsorge zu nutzen, was sicherlich eine sehr gute Sache ist. Andererseits können gerade die Gewerbeimmobilien natürlich auch als reines Renditeobjekt genutzt werden, ohne dass in dem Zusammenhang an die Altersvorsorge gedacht wird.

Doch welche Möglichkeiten gibt es eigentlich bezüglich der Geldanlage in Gewerbeimmobilien und worauf ist zu achten? Wenn die Gewerbeimmobilie als Geldanlage dienen soll, dann ist dies im Prinzip auf zwei Arten möglich. Die eine Art, die Immobilie als Geldanlage zu nutzen, besteht in dem Ankauf und Verkauf der Objekte. Der Anleger handelt also sozusagen mit Immobilien. Oftmals funktioniert das so, dass eine sanierungsbedürftige Immobilie zu einem recht niedrigen Preis erworben wird. Anschließend lässt der Eigentümer die notwendigen Sanierungen durchführen und verkauft das Haus dann zu einem höheren Preis. Ist der Preis höher als die Summe aus Kaufpreis und Sanierungskosten, kann ein Gewinn verbucht werden. Allerdings fordert diese Art des „Handels“ mit Immobilien nicht nur viel Fachkenntnisse, sondern auch ein gehöriges Maß an Kapital.

Zudem ist das Risiko bei solchen Transaktionen nicht unerheblich. Eine andere Variante, in der die Gewerbeimmobilie ebenfalls als Geldanlage dienen kann, ist die Vermietung der Immobilie. Wer durch die Vermietung einer Gewerbeimmobilie einen Ertrag erzielen möchte, der behält das Objekt meistens über Jahrzehnte hinweg. Der Ertrag ergibt sich in diesem Fall aus den Mietzahlungen. Solche Objekte rentieren sich natürlich meistens erst nach frühestens 10-15 Jahren, denn zu Beginn stehen die Kaufkosten im Vordergrund. Auch bei dieser Form der Kapitalanlage sind natürlich gewisse Kenntnisse erforderlich, jedoch gilt die Vermietung von Immobilien als nicht so risikoreich, wie es der Handel mit Immobilien ist. Darüber hinaus kann sich der Eigentümer der zu vermietenden Immobilie natürlich auch fachmännische Hilfe holen, indem zum Beispiel eine Wohnungsverwaltung damit beauftragt wird, alle anfallenden Verwaltungsarbeiten zu erledigen.
 
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