Freitag, 19. Oktober 2018

Vermögensschäden mit einer Privathaftpflicht absichern

Es gibt sicherlich diverse Versicherungen in Deutschland, die bei Weitem nicht jeder Bürger benötigt. So bieten die Versicherungsgesellschaften unter anderem auch sehr spezielle Versicherungen an, die nur dann sinnvoll sind, wenn sich der Versicherungsnehmer in einer speziellen Situation befindet oder ein ganz bestimmtes Risiko abgesichert werden soll. Die Privathaftpflichtversicherung, meistens auch kurz als Privathaftpflicht bezeichnet, gehört jedoch sicherlich nicht zu diesen Versicherungen, die nur für manchen Verbraucher sinnvoll sind. Vielmehr ist es so, dass die Privathaftpflicht im Prinzip ohne Ausnahme jedem Bürger empfohlen werden kann.

Denn mit der Privathaftpflichtversicherung kann der Inhaber sein eigenes Vermögen schützen und mitunter sogar vermeiden, dass er nach einem Schaden in den finanziellen Ruin getrieben wird. Trotzdem die Privathaftpflicht unbestritten eine der wichtigsten privaten Versicherungen überhaupt ist, sind es nach wie vor rund ein Drittel aller Deutschen, die sich noch nicht über diese Versicherung geschützt haben. Dabei gibt es viele mögliche Schadensrisiken, die durch eine Privathaftpflichtversicherung abgesichert werden können. Allgemein gesagt schützt die Privathaftpflichtversicherung den Versicherungsnehmer vor Schadenersatzansprüchen, die andere Personen gegen ihn stellen könnten. Solche Schadensersatzansprüche ergeben sich in der Regel aus einem Schaden, der durch den Versicherten verursacht worden ist. Besteht nun kein Schutz durch eine Privathaftpflicht, müsste der Verbraucher den von ihm verursachten Schaden aus eigener Tasche zahlen.

Falls es sich nur um die zerstörte Brille eines Freundes handelt, lässt sich dieser Schaden natürlich noch relativ einfach aus den eigenen Mitteln heraus regulieren. Ganz anders kann es jedoch aussehen, wenn der Verbraucher zum Beispiel als Radfahrer einen schweren Verkehrsunfall verursacht, denn auch in diesem Fall wäre er vollständig für den Schaden haftbar zu machen. Es gibt zahlreiche Beispiele, die auf eindrucksvolle Weise verdeutlichen können, wie wichtig der Abschluss einer Privathaftpflichtversicherung für jeden Bürger ist. Erfreulicherweise ist es darüber hinaus so, dass die Privathaftpflicht zu den relativ günstigen Versicherungen zählt. Denn auch, wenn mitunter Schadenssummen von mehreren Millionen Euro abgesichert werden können, können sich viele Verbraucher schon für einen Jahresbeitrag von unter 100 Euro versichern. Wichtig ist bei Abschluss der Versicherung darauf zu achten, dass eine angemessene Deckungssumme gewählt wird. So klingen drei Millionen Euro zwar nach sehr viel Geld, aber bei manchen Schäden ist selbst diese hohe Summe bei Weitem nicht ausreichen. Daher empfehlen nicht wenige Experten eine Deckungssumme von mindestens zehn Millionen Euro.
 
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