Sonntag, 24. März 2019

Dealing-Desk-Broker bieten Devisenhandel an

Der Devisenhandel bietet mittlerweile zahlreichen spekulativ eingestellten Anlegern die Chance, in kurzer Zeit hohe Gewinne zu erzielen. Dabei gibt es andererseits aber auch stets die Gefahr von erheblichen Kapitalverlusten. Jedoch nehmen immer mehr Spekulanten dieses Risiko in Kauf. Bis vor einigen Jahren hatten Privatanleger praktisch keine Möglichkeit, auf professioneller Ebene mit fremden Währungen zu handeln. Dies hat sich mittlerweile drastisch geändert, was insbesondere auf die sogenannten Forex-Broker zurückzuführen ist. Es handelt sich dabei um spezielle Broker, die faktisch jedem interessierten Kunden die Möglichkeit geben, am sogenannten Forex-Trading (Devisenhandel) teilnehmen zu können.

Wer also mit Devisen handeln möchte, der benötigt definitiv ein spezielles Handelskonto, welches vom Forex-Broker zur Verfügung gestellt wird. Aufgrund der zunehmenden Beliebtheit, die der Devisenhandel auch bei Privatanlegern verzeichnet, gibt es am Markt immer mehr spezialisierte Forex-Broker, die ihren Service und ihre Leistungen anbieten. Daher ist es für Anleger sehr wichtig, die unterschiedlichen Unternehmen zu vergleichen und sich ein Bild über Leistungen, Konditionen sowie den Service zu machen. Hilfreich ist es in dem Zusammenhang, wenn die wesentlichen Unterschiede zwischen den verschiedenen Brokern bekannt sind. So lassen sich die zahlreichen Forex-Broker, die mittlerweile am Markt tätig sind, beispielsweise in sogenannte Dealing-Desk und Non-Dealing-Desk Broker unterscheiden. Viele Trader werden diese Unterteilung nicht kennen, zumal sie in der Praxis für den Kunden kaum von Bedeutung ist. Vereinfacht dargestellt sind es zwei unterschiedliche Handelsprinzipien, die einerseits mit Dealing-Desk und zum anderen mit Non-Dealing-Desk bezeichnet werden.

Ein sogenannter Dealing-Desk Broker zeichnet sich beim Devisenhandel insbesondere dadurch aus, dass er praktisch für den jeweiligen Kunden als Handelspartner auftritt. Der Kunde geht also oftmals beim Kauf und Verkauf der Devisen ein Handelsgeschäft mit dem Broker selbst ein. Bei einem Non-Dealing-Desk Broker ist es hingegen so, dass es sich bei den Aufträgen faktisch um durchlaufende Positionen handelt. In diesem Fall leitet der Broker die Orders des Kunden an einen Kontrahenten weiter, der als Gegenpart des Handels auftritt. Mitunter gibt es in der Hinsicht Kritik, als dass manchen Brokern vorgeworfen wird, dass sie keinen fairen Handel betreiben würden. Dies trifft allerdings vorrangig solche Anbieter, die selbst als Kontrahent für ihre Kunden auftreten. Bei durchlaufenden Positionen ist dieses Risiko hingegen relativ gering, da der Broker kein Interesse daran hat, dass seine Kunden Verluste erleiden.
 
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