Dienstag, 12. November 2019

Hebel als Basis für hohe Gewinne beim Devisenhandel

Die Anzahl der Anleger, die spekulativ eingestellt sind und deutlich höhere Renditen erzielen möchten, als es aktuell bei konservativen Geldanlagen der Fall ist, wächst stetig. Einen Teil trägt dazu sicherlich bei, dass immer mehr Angebote online genutzt werden können. Heutzutage haben beispielsweise sogar Kleinanleger die Möglichkeit, über das Internet Devisen zu handeln oder mit binären Optionen zu spekulieren. Besonders der Währungshandel erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit, sodass die Anzahl der spekulativ eingestellten Trader wächst, die von steigenden oder fallenden Währungskursen profitieren möchten.

Allerdings gibt es zunächst einmal einige Schritte, die durchgeführt werden müssen, bevor mit Devisen gehandelt werden kann. Die Basis ist ein spezielles Handelskonto, welches normalerweise nicht von gewöhnlichen Banken angeboten wird, sondern ausschließlich von spezialisierten Onlinebrokern. Zunächst einmal muss der interessierte Anleger also ein Handelskonto eröffnen, was in der Regel über einen Devisenbroker vorgenommen werden kann. Diese Broker werden auch als Forex-Broker bezeichnet und haben die wesentliche Aufgabe, auch Privatkunden einen Zugang zum Devisenmarkt zu ermöglichen. Nach der Eröffnung eines Kontos, die fast immer kostenlos ist, muss der Kunde noch einen zweiten Schritt durchführen, nämlich eine Einzahlung auf das Konto vornehmen. Beim Devisenhandel ist es grundsätzlich so, dass mit relativ hohen Summen gehandelt werden muss. So ist es beispielsweise nicht unüblich, dass Gegenwerte von mindestens 10.000 Euro gehandelt werden müssen, wenn mit Devisen spekuliert werden soll. Nun ist es natürlich so, dass nur wenige Anleger dazu bereit sein werden, 10.000 Euro und mehr in den Devisenhandel zu investieren.

Allerdings ist dies auch gar nicht notwendig, denn die zuvor erwähnten Forex-Broker geben ihren Kunden eine Art Kredit. Dieser Kredit wird in der Fachsprache auch als Hebel bezeichnet und führt dazu, dass der Kunde nur einen Bruchteil des benötigten Gegenwertes selbst aufbringen muss, um die Transaktion vornehmen zu können. Die Höhe der Hebel ist bei jedem Broker unterschiedlich, bewegt sich allerdings durchschnittlich zwischen 100:1 und 400:1. Was der Hebel letztendlich bewirkt, lässt sich an einem Beispiel sehr gut verdeutlichen. Möchte der spekulativ eingestellte Anleger beispielsweise im Gegenwert von 10.000 Euro US-Dollar kaufen und stellt der Broker einen Hebel von 200:1 zur Verfügung, so muss der Kunde selbst lediglich 50 Euro investieren. Er erhält nämlich dass 200-fache des eigenen Kapitaleinsatzes, also in diesem Fall 10.000 Euro. Somit stellt der maximale Hebel gleichzeitig auch eine wichtige Basis für hohe Gewinne dar, die es beim Devisenhandel geben kann. Beim Hebel von 200:1 ist es nämlich so, dass eine Bewegung des Devisenkurses um lediglich 1,5 Prozent dazu führen würde, dass der Anleger einen Gewinn von nicht weniger als 300 Prozent erzielen kann. Dies wird natürlich so gerechnet, dass der eigene Kapitaleinsatz die Grundlage darstellt.
 
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