Freitag, 15. Dezember 2017

Erfolgreiche Anlagestrategien über Social-Trading vergleichen

Besonders solche Anleger, die erstmalig mit Aktien oder anderen Wertpapieren sowie Derivaten handeln, sind auf der Suche nach einer guten Strategie. Eine gute Anlagestrategie ist in vielen Fällen die Basis für den Erfolg, denn nur aus dem Bauch heraus zu handeln führt bei den weitaus meisten Anlegern eher zu Verlusten. Wer sich hingegen strikt an seine Strategie hält, fährt in der überwiegenden Zahl der Fälle deutlich besser. Das Problem für Neulinge besteht allerdings darin, eine gute Anlagestrategie zu finden oder selbst zu entwerfen.

Das trifft insbesondere auf die etwas spekulativeren Investments zu, wie zum Beispiel auf den Handel mit Devisen oder Optionen. Da auch die Anbieter der Depots und Handelskonten, also vor allem Broker und Direktbanken, diesen Bedarf der Kunden an Hilfen erkannt haben, fällt immer öfter der Begriff Social-Trading. Hinter der Bezeichnung Social-Trading verbirgt sich meistens die Möglichkeit, dass sich viele Trader untereinander austauschen und miteinander kommunizieren können. Inzwischen wird das Social-Trading sogar schon in zwei Gruppen unterteilt, nämlich in das aktive und passive Trading. Mit dem aktiven Trading ist vor allem gemeint, dass sich die Trader untereinander austauschen, also aktiv miteinander kommunizieren können. Zu diesem Zweck bieten manche Broker zum Beispiel über ihre Webseite einen Zugang zu einer Community an, die dann nur für die Kunden des jeweiligen Anbieters bestimmt ist. Auch wenn es vielleicht nicht so klingen mag, ist das passive Trading dennoch ebenfalls sehr interessant.

Gemeint ist damit vor allem, dass der einzelne Trader von anderen Tradern und deren Erfahrungen profitieren kann. Doch wie sieht dies im Detail aus und welche Rolle spielen die Anlagestrategien dabei? Das passive Social-Trading kann man sich so vorstellen, dass es eine Art Handelsbuch gibt, welches für alle beim Broker registrierten Kunden einsehbar ist. Das nicht öffentliche Handelsbuch bzw. Orderbuch beinhaltet grundsätzlich alle offenen und geschlossenen Orders eines einzelnen Traders. Beim öffentlichen Handelsbuch sind hingegen die Orders vieler Trader für jeden Kunden nachzuverfolgen. Natürlich müssen die entsprechenden Trader, bei denen es sich meistens um Profis bzw. sehr erfahrene Trader handelt, mit der Offenlegung ihrer Handelsaufträge einverstanden sein. Die weniger erfahrenen Trader können dann insoweit profitieren, als dass sie sich erfolgreiche Anlage- und Handelsstrategien von den Profis abschauen und natürlich in der Praxis auch aktiv kopieren können.
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