Freitag, 19. April 2024

Hohe Zinsen beim Girokonto

Hört man den Begriff Zinsen im Zusammenhang mit einem Girokonto, so geht man regelmäßig nicht von Habenzinsen aus. Eher bringt man dies immer in Zusammenhang mit dem Dispositionskredit, der heute nahezu jedem Girokonto angegliedert ist. Bei diese gelten in der Regel auch sehr hohe Zinsen, die sich durchaus zwischen 12 und 18 Prozent einpendeln werden. Dennoch kann man auch Guthaben Zinsen auf dem Girokonto erhalten. Diese sind allerdings deutlich niedriger angesiedelt und werden zudem nur von einigen, wenigen Banken gewährt.

Meist handelt es sich hierbei um die Direktbanken oder Online Banken. Diese sind nur im Internet vertreten, man kann den Kontakt nur via E-Mail, Telefon oder Post aufnehmen. Dadurch müssen diese Banken aber meist nur eine Hausanschrift, also eine Zentrale betreiben. Die Kosten für viele mehr oder minder große Filialen direkt vor Ort werden allerdings bei einer Online Bank entfallen. Ebenso muss dadurch deutlich weniger Personal bezahlt werden. Ein Kostenvorteil in enormer Höhe entsteht damit und die Online Banken geben diesen gerne an ihre Kunden weiter. Während einige Banken das Girokonto nur kostenfrei anbieten, gewähren andere eben noch Zinsen auf das hierauf befindliche Guthaben.

Diese Zinsen können dabei je nach Bank recht unterschiedlich hoch ausfallen. Demzufolge kann man auch davon ausgehen, dass sich das beste Girokonto für den Einzelnen nur durch einen umfassenden Vergleich finden lässt. Bei diesem, der durchaus im Web durchgeführt werden kann, findet man in einer übersichtlichen Aufstellung die genauen Konditionen der einzelnen Banken für das Girokonto. Dabei wird ebenfalls aufgezeigt, wie hoch die Zinsen für das auf dem Girokonto befindliche Guthaben ausfallen.

Die Beantragung eines Kontos kann dann ebenfalls online erfolgen. Allerdings wird der Antragsteller nicht umhin kommen, auch wenigstens einmal eine örtliche Poststelle aufzusuchen. Zum Einen müssen die Unterlagen für die Kontoeröffnung persönlich unterzeichnet werden, zum Anderen muss man aber auch die Legitimation bei der Post durch die Vorlage des Ausweises vornehmen. Die Post ist die einzige Stelle, die die Legitimation für die Online Banken übernehmen darf, weshalb dabei auch häufig die Rede vom Post Ident Verfahren ist.

Bei den Unterlagen für die Beantragung des Girokontos bei der Online Bank ist ebenfalls in aller Regel eine Schufa Klausel enthalten. Diese muss entsprechend unterschrieben werden, weil hierzulande kein Konto eröffnet werden kann, ohne dabei eine Abfrage bei der Schufa zu stellen. Sollte die Schufa negativ sein, kann es aber durchaus auch passieren, dass die Bank die Beantragung des Kontos ablehnt und ein solches nicht eröffnet. Dann sollte man auf einem Guthaben Konto bestehen, zu dessen Führung sich die Banken mittels einer freiwilligen Selbstverpflichtung schon vor Jahren verpflichtet haben.
 
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