Donnerstag, 20. Juni 2024

Öko-Riester zum Aufbau der privaten Altersvorsorge

Die Riester-Rente wird von Millionen Bundesbürgern bereits seit einigen Jahren genutzt, um mit der Hilfe staatlicher Förderung etwas für den privaten Vermögensaufbau zu tun. Es existieren mittlerweile einige spezielle Finanzprodukte, die als riesterfähig bezeichnet werden können. Der Kunde kann sich beispielsweise zwischen einem Banksparplan, einem Fondssparplan und einer privaten Rentenversicherung entscheiden. Vielen Sparern ist mittlerweile allerdings nicht nur die Sicherheit der investierten Beiträge wichtig, sondern darüber hinaus legen immer mehr Anleger darauf Wert, dass es sich um sogenannte ökologische Geldanlagen handelt.

Unter diesem Begriff werden im Prinzip Finanzprodukte zusammengefasst, bei denen der Emittent auch an den Umwelt- und Klimaschutz denkt. Bei einer ökologischen Geldanlage wäre es beispielsweise undenkbar, dass es sich um einen Fonds handelt, der unter anderem auch Aktien von Unternehmen enthält, die im Bereich der Kernenergie engagiert sind. Solche ökologischen Investments gibt es sowohl für „gewöhnliche“ Anleger als auch für Sparer, die gerne mithilfe der Riester-Rente ein Vermögen aufbauen möchten. Umgangssprachlich werden diese Finanzprodukte immer häufiger auch als sogenannte Öko-Investments bezeichnet. In diesen Bereich fallen insbesondere bestimmte offene Fonds, die unter anderem Klimaschutz, Umweltschutz und Sozialverträglichkeit auf ihre Fahnen geschrieben haben. Es handelt sich demnach bei Öko-Riester keineswegs um eine spezielle Variante der Riester-Rente, sondern dieser Begriff soll einfach kennzeichnen, dass Anleger und Sparer in spezielle Finanzprodukte investieren, falls sie sich für diese Form des Sparens entscheiden.

Es gibt keine grundsätzlichen Vor- und Nachteile, mit dem diese Öko-Riester Produkte ausgestattet werden. Lediglich die Tatsache, dass eben auf Ökologie und Umweltverträglichkeit geachtet wird, stellt für zahlreiche Sparer durchaus einen Vorteil gegenüber gewöhnlichen Finanzprodukten dar, die ebenfalls im Zuge der Riester-Rente genutzt werden können. Ob solche speziellen Investments sinnvoll sind oder nicht, kann daher auch nur der einzelne Anleger für sich selbst entscheiden. Mittlerweile gibt es derartige Öko-Riester Produkte nicht nur im Fondsbereich, sondern auch einige Banken bieten derartige Finanzprodukte an, beispielsweise als Banksparplan. In diesem Fall ist es meistens so, dass das vom Kunden eingezahlte Geld genutzt wird, um in soziale und ökologische Projekte zu investieren.
 
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