Freitag, 15. Dezember 2017

Renditen und Risiken bei Solarfonds im Vergleich

Die Solarfonds gehören mit zu den bekanntesten geschlossenen Fonds, in die Anleger ihr Kapital investieren können. Darüber hinaus werden die Solarfonds in den Bereich der Umweltfonds eingeordnet, da die Energie umweltfreundlich produziert wird. Auch diese Tatsache ist für manche Anleger durchaus ein Grund, sich für ein solches Investment zu entscheiden. Darüber hinaus soll die Anlage in Solarfonds, die zum Teil auch als Photovoltaik-Fonds bezeichnet werden, natürlich auch eine gute Rendite einbringen.

Allerdings sollte der Anleger stets auch die Risiken im Auge haben, die mit der Anlage in Solarfonds verbunden sind. Was zunächst einmal die Rendite angeht, so ist diese im Vergleich zu diversen anderen geschlossenen Fonds recht gut zu kalkulieren. Der Ertrag ergibt sich nämlich, wenn die Anschaffungs- und Betriebskosten von den Einnahmen abgezogen werden, die mit der Photovoltaikanlage generiert werden können. Ein Solarfonds kauft also in der Regel Solaranlagen und betreibt diese dann - meistens auf großen Freilandflächen - zur Energiegewinnung. Der Strom wird dann in das öffentliche Netz eingespeist. Der Vorteil besteht nun darin, dass die gezahlte Einspeisevergütung für 20 Jahre lang garantiert ist. Und da auch die Intensität der Sonne - zumindest was Durchschnittswerte betrifft - recht gut zu kalkulieren ist, sind auch die angegebenen Renditen für den Anleger meistens sehr realistisch. Durchschnittlich können Anleger mit einer Rendite zwischen sechs und acht Prozent rechnen, wenn sie sich für einen geschlossenen Solarfonds entscheiden.

Aber auch wenn die Solarfonds im internen Vergleich mit vielen anderen geschlossenen Fonds als recht sicher gelten, so gibt es dennoch auch bei diesen Fonds einige Risiken, die der Anleger bedenken sollte. Zu nennen ist in diesem Zusammenhang auf jeden Fall das sogenannte Emittentenrisiko. Da sich der Anleger an dem geschlossenen Solarfonds mit seiner Einlage beteiligt, trägt er auch ein unternehmerisches Risiko, welches meistens jedoch auf die Einlage begrenzt ist. Dennoch kann es sein, dass der Investor einen Totalverlust erleidet, falls der Fonds zum Beispiel unwirtschaftlich arbeitet. Darüber hinaus gibt es natürlich weitere Risiken, die eng in Verbindung mit der Gewinnung der Solarenergie stehen. So könnten die Anlagen zum Beispiel über einen längeren Zeitraum ausfallen, sodass keine Einnahmen generiert werden. Es könnte zudem auch passieren, dass die Sonnenstrahlung in einem Jahr deutlich weniger intensiv als kalkuliert war, was ebenfalls Einbußen bei den Erträgen zur Folge hätte. Insofern gilt es auch für Solarfonds, dass Anleger Chancen und Risiken stets abwägen sollten.
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