Dienstag, 30. November 2021

Gute Zinsen - diese Anlage lohnt sich

Sobald man ein wenig Geld angespart hat, entscheiden sich die meisten, dieses nicht einfach auf dem Sparbuch liegen zu lassen. Denn hier wird das Geld doch eher vernichtet, denn es sich vermehren kann. Grundsätzlich sollte man deshalb nach einer gewinnbringenderen Geldanlage suchen.

Hierbei spielen natürlich die anfallenden Zinsen eine besonders wichtige Rolle, da diese dazu dienen, das Geld zu vermehren. Doch neben den Zinsen sind vor der Entscheidung für eine Geldanlage auch noch weitere Dinge zu beachten und verschiedene Fragen zu klären. Zum Beispiel sollte sich der Anleger fragen, ob er das Geld längerfristig fest anlegen möchte, oder aber ob er jederzeit darüber verfügen möchte. Weiterhin sollte man abklären, inwiefern man Wert auf Sicherheit legt. Bei einigen Anlagen wird eine besonders hohe Sicherheit gewährt, da die verschiedenen Einlagen über den Einlagensicherungsfonds abgesichert werden, bei anderen Anlagen kann es mitunter aber auch zu Verlusten kommen.

Wer viel Wert auf Sicherheit und tägliche Verfügbarkeit legt, der sollte sich in jedem Fall für ein Tagesgeld Konto entscheiden. Hier erhält man Zinsen zwischen drei und vier Prozent, die zudem nicht nur jährlich, sondern oftmals auch quartalsweise ausgezahlt werden. Dies wiederum bedeutet, dass man vom Zinseszins Effekt profitieren kann. Dadurch wird es zudem möglich, vergleichsweise hohe Zinsen für eine äußerst sichere Geldanlage zu erhalten. Außerdem kann man über das Guthaben auf dem Tagesgeld Konto jederzeit verfügen.

Kann man eine Weile auf sein Geld verzichten, so kann man ebenfalls davon ausgehen, dass das Festgeld Konto eine sinnvolle Geldanlage ist. Hier erhält man regelmäßig zwischen vier und fünf Prozent Zinsen, die einmal jährlich ausgezahlt werden können. Das Festgeld wird für einen bestimmten Zeitraum fest angelegt. Das heißt, während dieser Zeit kann man auf das Geld nicht zugreifen und es demzufolge nicht ausgeben. Sollte man sein Geld dennoch vorzeitig benötigen, wird der Zinssatz nach unten korrigiert, meist auf wenig über einem Prozent. Deshalb ist es ratsam, in Festgeld nur Gelder zu investieren, die man in nächster Zeit tatsächlich nicht benötigt. Die Laufzeit kann dabei frei gewählt werden, etabliert hat sich jedoch eine Laufzeit von etwa einem Jahr.

Etwas mehr Risiko entsteht, wenn man sich für einen Fonds entscheidet, dafür sind die hier zu erzielenden Renditen aber ebenfalls deutlich höher und könne gut sechs bis acht Prozent jährlich betragen. Allerdings können dabei natürlich auch gewisse Verluste entstehen, die man entsprechend mit einkalkulieren muss. Sollte dies kein Problem sein und man kann mit dem Verkauf der Fondsanteile warten, bis man einen guten Preis erzielen kann, sind Fonds aber ebenfalls eine sinnvolle Alternative.
 
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