Sonntag, 19. August 2018

Immobilienaktien als alternative Anlagemöglichkeit

Experten raten Anlegern in der aktuellen Niedrigzinsphase dazu, sich nach alternativen Geldanlagen umzusehen. Am Markt gibt es tatsächlich zahlreiche Optionen, die durchaus die Möglichkeit bieten, auch heute noch attraktive Renditen zu erhalten. Besonders die sogenannten Sachwertanlagen stehen häufiger im Vordergrund, zu denen beispielsweise Aktien, Edelmetalle und vor allen Dingen auch Immobilien gehören. Nun werden sich die meisten Verbraucher nicht dazu durchringen können, in dem Sinne in Immobilien zu investieren, als dass tatsächlich ein Haus gekauft wird, um dieses gewerblich zu nutzen.

Glücklicherweise gibt es am Markt allerdings einige Alternativen, wie trotzdem von den Vorteilen eines Immobilieninvestments profitiert werden kann, ohne dabei tatsächlich ein Objekt erwerben zu müssen. Zu nennen sind an dieser Stelle vor allem Immobilienfonds, die es hauptsächlich in zwei Varianten gibt. So haben Anleger die Möglichkeit, einerseits in geschlossene und andererseits in offene Immobilienfonds investieren zu können. Diese Anlagevariante ist vor allem für Kunden geeignet, die von den Immobilieninvestments profitieren möchten, ohne dabei selbst Käufer eines Objektes werden zu müssen. Darüber hinaus gibt es noch andere Optionen, auf welche Art und Weise ein indirektes Immobilieninvestment stattfinden kann. Gemeint sind vor allem die sogenannten Immobilienaktien, die ebenfalls einige von den Vorteilen aufweisen können, die eine Geldanlage in Immobilien grundsätzlich beinhaltet. Als Immobilienaktien werden vor allen Dingen solche Aktienwerte bezeichnet, bei denen das Unternehmen in der Immobilienbranche tätig ist.

Dies trifft vor allem auf Wohnungsbaugesellschaften oder andere Gesellschaften zu, die beispielsweise mit der Vermietung oder dem An- und Verkauf von Immobilien beschäftigt sind. Das Investment in Immobilienaktien unterscheidet sich allerdings von den anderen Geldanlagen in Immobilien, was der Anleger auf jeden Fall wissen sollte. Während es bei geschlossenen und offenen Immobilienfonds so ist, dass sich der erzielbare Ertrag vor allem danach richtet, wie sich die Miet- und Immobilienpreise entwickeln, spielen bei Aktien grundsätzlich noch weitere Faktoren eine Rolle. So werden Aktienkurse beispielsweise in nicht unerheblichem Umfang von der Börsenpsychologie beeinflusst, sodass hier keineswegs nur die fundamentalen Daten von Bedeutung sind. Aus dem Grund ist ein Investment in Immobilienaktien auch etwas indirekter, als Anleger es vielleicht von einer Geldanlage wie offene Immobilienfonds gewohnt sind. Dennoch kann im Zuge der Immobilienaktien die Möglichkeit genutzt werden, von Vorteilen einer Geldanlage in Immobilien zu profitieren, ohne selbst zum Eigentümer von Objekten werden zu müssen.
 
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