Sonntag, 8. Dezember 2019

In Kupfer Zertifikate als nachhaltige Wertanlage investieren

Wenn es wieder einmal negative Meldungen über die Haushaltslage einiger EU-Staaten oder zum Euro gibt, erkundigen sich die Anleger erfahrungsgemäß verstärkt nach alternativen Geldanlagen. Diese Anlagen haben in der Regel gemeinsam, dass es sich nicht um die „üblichen“ Anlagekonten oder Aktien handelt, sondern der Krisenschutz steht dann meistens im Vordergrund. Als Krisenszenario wird dann in aller Regel die Inflation und damit die (massive) Geldentwertung angesehen. Wenn der Euro seinen Wert verliert, möchten die Anleger zumindest insofern nicht betroffen sein, als dass ihre gewählte Geldanlage wertbeständig ist.

In der Hauptsache kommen vor allem Immobilien und Edelmetalle als solch krisensicheren Anlageformen infrage. Wenn es um die Anlage in Edelmetalle geht, dann denken die meisten Anleger vor allem an Gold und Silber. Neben diesen zwei Metallen gibt es jedoch noch diverse andere Edelmetalle, die für eine Investition genutzt werden können. Nicht selten sind diese „alternativen“ Metalle sogar sehr interessant, weil sie im Anlagebereich zwar nicht unentdeckt sind, aber nicht selten noch deutlich mehr Kurspotenzial als Gold oder Silber haben, weil die Preise bisher einfach noch nicht so stark wie bei den zwei führenden Edelmetallen gestiegen sind. Unter anderem gehört auch das Kupfer zu den Metallen, die durchaus zur Wertanlage genutzt werden können. Während bei Gold und Silber das physische Investment sehr beliebt ist, konzentrieren sich die Anleger allerdings beim Kupfer mehr auf die indirekten Investments.

Zwar gibt es auch Kupferbarren und Kupfermünzen, jedoch ist der Wert vergleichsweise gering, sodass der Anleger schon eine sehr große Menge an Barren bzw. Münzen haben müsste, um einen etwas größeren Wert in Händen zu halten. Als indirektes Investment in Kupfer kommt beispielsweise der Kauf von Anteilen an einem Edelmetallfonds infrage. Solche Fonds haben es sich zum Ziel gesetzt, durch das Investment in Edelmetalle, wie zum Beispiel Gold, Silber, Platin oder eben auch Kupfer, gezielt Gewinne aufgrund von Preissteigerungen zu erzielen. Ein Vorteil dieser Fonds kann darin bestehen, dass eben nicht nur in Edelmetall, zum Beispiel Kupfer, investiert wird, sondern dass eine Risikostreuung stattfindet. Neben den Edelmetallfonds kommt auch der Kauf bestimmter Aktien infrage. Dies können zum Beispiel Aktien einer Gesellschaft sein, die eine Kupfermine betreibt und daher aus dem Abbau sowie aus dem Verkauf des Metalls ihre Einnahmen erzielt.
 
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