Dienstag, 21. November 2017

Fahrschule Kosten im Überblick

Der Führerschein ist heute wichtiger denn je. Denn kaum ein Arbeitgeber stellt noch einen Mitarbeiter ein, der nicht Auto fahren kann. Deshalb wird von zunehmend mehr Menschen der Führerschein bereits in jungen Jahren, also sofort mit Volljährigkeit, absolviert. Dadurch steigen nicht nur die Chancen auf dem Arbeitsmarkt, sondern auch die eigene Unabhängigkeit, gerade für Bewohner ländlicher Gegenden, in denen keine oder kaum öffentliche Verkehrsmittel fahren.

Doch der Führerschein kostet nun einmal Geld, wie jeder weiß. Dabei ist er nicht immer ganz preiswert, doch grundsätzlich sollte man schon einmal mit etwa 1.500 bis 2.000 Euro rechnen. Die Kosten variieren dabei allerdings nach der Begabung der Fahrschüler. So können sie sinken, wenn der jeweilige Schüler sehr begabt ist und sehr gut fahren kann. Andererseits können sie auch steigen, wenn aufgrund mangelnder Begabung mehr Fahrstunden notwendig sind.

Die Kosten für die Fahrschule setzen sich dabei aus den Grundgebühren, etwa für den theoretischen Unterricht, sowie den Gebühren für die einzelnen Fahrstunden zusammen. Dabei sind gewisse Untergrenzen festgelegt, die ein jeder Fahrschüler einhalten muss. Das heißt, es muss eine gewisse Anzahl an Fahrstunden absolviert werden. Insbesondere bei den Nacht-, Überland- und Autobahnfahrten sind diese genau festgelegt. Diese Fahrstunden kosten in der Regel auch mehr, als die einfachen Fahrstunden in der Stadt, was zum einen am höheren Risiko, zum anderen an zum Teil langen Anfahrtswegen liegt.

Die meisten Fahrschulen bilden dabei in Doppelstunden aus, wobei eine Unterrichtsstunde nur 45 Minuten, nicht jedoch einer Zeitstunde entspricht. Die Preise bei den Fahrschulen können sich zum Teil unterscheiden, doch sind die Unterschiede meist nur gering. Da man bei Fahrschulen ohnehin in der Regel nur örtliche Anbieter wählt, sollte man hier weniger auf die niedrigsten Preise, sondern vielmehr darauf achten, dass auch die Chemie zwischen Fahrschüler und -lehrer stimmt. Denn diese trägt zu einem nicht unerheblichen Teil auch zu einer schnelleren und damit kostengünstigeren Ablegung der Prüfergebnisse bei.

Neben den Kosten für die Fahrschule selbst, fallen auch Prüfgebühren für die DEKRA an. Denn diese muss sowohl für die theoretische, als auch für die praktische Prüfung einen Prüfer bereit stellen, der schließlich auch bezahlt werden muss. Weiterhin muss man mit Kosten für einen Sehtest rechnen, der bereits vor Beginn der Fahrschule erfolgen muss. Ebenfalls ist für eine Anmeldung zur Fahrschule ein Erste-Hilfe-Schein zwingend erforderlich. Die angebotenen Seminare sind nochmals mit Kosten verbunden. Ferner benötigt man Passbilder und muss den Antrag auf einen Führerschein bei der örtlichen Behörde stellen, wodurch nochmals Kosten entstehen.
 
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